Säbel: Starker Saisonauftakt in Warschau


Beim Juniorenweltcup kämpfte sich Lisa Gette im Einzel und mit ihren Teamkolleginnen auf den dritten Platz.

„Mit dem Ergebnis können wir für den ersten Weltcup in der Saison sehr zufrieden sein“, sagt Junioren-Bundestrainer Vadym Shturbabin. Lisa Gette vom FC Würth Künzelsau belegte nach der Vorrunde den ersten Platz und hatte ein Freilos für das erste Gefecht der Direktausscheidung. In den darauf folgenden Gefechten konnte sie ihre Leistung weiter abrufen und verlor erst im Halbfinale gegen die Russin Mariya Zinyukhina, die spätere Turniersiegerin. Larissa Eifler kämpfte sich ins Achtelfinale und belegte Platz neun. Julika Funke belegte Rang 26. Shturbabin: „Die knappen Ergebnisse der drei Fechterinnen unter den letzten 32 zeigen, dass sie noch Potenzial nach oben haben.“

Auch im Mannschaftswettbewerb konnte sich das Damensäbelteam mit einer Bronzemedaille belohnen. Ohne Schwierigkeiten gewannen Lisa Gette, Julika Funke, Larissa Eifler und Madeleine Becker gegen Belgien und Ungarn. Erst im Halbfinale verloren sie gegen die russische Mannschaft (35:45). „Ich freue mich über die Medaillen mit der Mannschaft. Dieses Team ist stark und macht Hoffnung für die Saison und die Junioren-EM und -WM“, sagte Shturbabin.

Ergebnisse

Einzel: 1. Mariya Zinyukhina (RUS), 2. Yoana Ilieva (BUL), 3. Beatrice Dalla Vecchia (ITA), T3. Elisabeth Gette (FC Würth Künzelsau), 5. Sarah Noutcha (FRA), 6. Ryan Jenkins (USA), 7. Anna Koroleva (RUS), 8. Valentina Nagy (HUN), 9. Larissa Eifler (TSV Bayer Dormagen), 25. Julika Funke (FC Würth Künzelsau), 45. Anna-Lena Bürkert (FC Würth Künzelsau), T67. Madeleine Becker (FC Würth Künzelsau), 71. Paula Singer (TSG Eislingen), 92. Lisa Rütgers (TSV Bayer Dormagen), 103. Vienna Stapf (FC Würth Künzelsau), 105. Lea Hartmann (TSG Eislingen), 110. Marietta Meka (TSV Bayer Dormagen), 117. Evi Förster (TSV Bayer Dormagen), 120. Katharina Peter (TSV Bayer Dormagen)

 

Mannschaft: 1. Frankreich, 2. Russland, 3. Deutschland, 4. Italien, 5. Ungarn, 6. USA, 7. Rumänien, 8. Polen