Veteranen-WM: Georg Schmidt-Thomée Weltmeister – Sieben Medaillen im Degen


Das Degenfechten stand in den letzten Tagen der Veteranen-Fechtweltmeisterschaften auf dem Programm, mit besonders starken Leistungen der deutschen Fechter/innen.

Fotos: Harald Lüders

Aus einem mit 59 Fechtern besetzten 64er Tableau landeten die Vereinskameraden vom Heidelberger FC-TSG Rohrbach Georg Schmidt-Thomée und Hans-Michael Mahler einen Doppelsieg. Im Finale Herrendegen V60 siegte Schmidt-Thomée mit 10:5 und sicherte sich den WM-Titel vor Silbermedaillengewinner Mahler. In der jüngeren Altersklasse Herrendegen V50 mit insgesamt 71 Teilnehmern schafften drei Deutsche den Weg ins Halbfinale. Hier verwies Guido Quanz seinen Gegner Thomas Brudy-Zippelius mit 10:6 auf Bronze. Im zweiten Halbfinale lies Daniel Markus den Franzosen Michel Guy mit 7:10 ins Finale passieren und gewann eine Bronzemedaille. Im Finale setzte sich Guy mit 10:6 gegen Quanz durch, der sich über die Silbermedaille freute.

Im Damendegen V60 kam Dagmar Fischer aus einem 64er Tableau ins Viertelfinale. Hier besiegte sie Adelaide Marini (ESP) 10:6 und Agota Balot (AUT) 10:7 und stand gegen Elisabeth Kocab (USA) im Finale, dass sie im Sudden Death 6:7 verlor. Fischer gewann damit die Silbermedaille. Achtungserfolge gelangen im Damendegen V70 Brigitte Greunke auf Platz sieben und in der Altersklasse V50 Renate Alles auf Platz acht.

Die Mannschaft im Damendegen rollte nach einer verpatzten Vorrunde das Feld von hinten auf. Nach Siegen gegen Japan (30:17), Schweden (30:22), USA (30:26) erreichten Renate Alles, Dagmar Fischer, Ute Schiffmann, Frauke Hohlbein, Karin Jansen und Brigitte Greunke das Finale gegen Italien. Die italienische Mannschaft zeigte sich deutlich überlegen und wurde Weltmeister, die Deutschen gewannen die Silbermedaille.

Das Teilnehmerfeld im Herrendegen und Damendegen war mit 284 Veteranenfechter/ -innen und 23 Mannschaften stark besetzt.