Foto: Peter Endig

Weißer Bär in Berlin: Stephan Rein mit starker Vorstellung


Der Heidenheimer Stephan Rein hat mit dem zweiten Platz beim traditionellen Herrendegen-Turnier um den „Weißen Bär“ in Berlin geglänzt. Der 29-jährige musste sich erst im Finale dem Tschechen Jakub Jurka mit 5:15 geschlagen geben.

Über 240 Degenspezialisten hatten sich in Berlin versammelt, um die begehrte Trophäe der Traditionsveranstaltung, dessen Finale erneut im historischen Kuppelsaal des Deutschen Sportforum ausgetragen wurde, zu erkämpfen. Mit Stephan Rein, Rico Braun (Tauberbischofsheim), Marco Brinkmann (Leverkusen), Samuel Unterhauser (Tauberbischofsheim), Niklas Multerer und Falk Spautz hatten in diesem Jahr immerhin sechs deutsche Vertreter das Tableau der letzten 16 erreicht. Niklas Multerer musste sich dem späteren Gesamtsieger aus Tschechien mit 12:15 geschlagen geben, Falk Spautz und Samuel Unterhauser unterlagen Frederik von der Osten (Dänemark) bzw. Mateusz Nycz (Polen) jeweils mit 9:15.

Das verbliebene Trio machte es besser, gewann seine Achtelfinalkämpfe und stand damit in der Finalrunde von Berlin. Für Marco Brinkmann kam hier das Aus gegen den Spautz-Bezwinger aus Dänemark, der das Gefecht mit 15:6 zu seinen Gunsten entschied. Rico Braun blieb, wie zuvor schon Niklas Multerer, am Tschechen Jakub Jurka „hängen“, verlor mit 5:15. Stephan Rein Seinerseits ließ sich wenig beeindrucken, gewann seinen Viertelfinalkampf gegen Mateusz Nycz mit 15:13 und behielt im Halbfinale gegen Tristan Tulen aus den Niederlanden mit 15:14 die Oberhand. Erst der amtierende Junioren-Europameister stoppte die Siegesserie des Heidenheimers, setzte sich im Finale mit 15:5 durch.

Stephan hat hier sehr gut gefochten“, blickt Bundestrainer Mario Böttcher auf das Turnierwochenende zurück. „Er hat seinen Lauf genutzt, sich sicher durchs Feld gekämpft und musste sich am Ende nur Jurka geschlagen geben. Das war ein tolles Wochenende von ihm“ fügt er hinzu. Und Böttcher ergänzt mit Blick auf die weiteren deutschen Platzierungen: „Gefreut hat mich auch, dass wir noch mit Marco Brinkmann und Rico Braun zwei Finalisten hatten, die noch sehr jung sind. Insgesamt war es ein gutes Abschneiden der Deutschen, die Hoffnungen auf das Weltcup-Turnier in Heidenheim in zwei Wochen machen“.

Alle Ergebnisse und Platzierungen findet ihr hier (Klick)