WM Budapest: Hartung scheidet im Viertelfinale aus


Am ersten Tag konnte sich Max Hartung mit der erhofften Medaille nicht selbst belohnen, aber dennoch seine Saisonleistung bestätigen.

Max Hartung (TSV Bayer Dormagen) belegt als bester deutscher Säbelfechter den sechsten Platz. Im Viertelfinale schied er gegen den Iraner Abedini aus. Dort konnte sich Hartung zwar zu Beginn absetzen, ging aber in die Pause mit einem 7:8 Rückstand. Daraufhin kam der Dormagener nicht mehr in seinen Rhythmus und verlor 11:15. „Max hat uns in der letzten Saison mit den Medaillen verwöhnt. Der sechste Platz ist keine Medaille, aber trotzdem ein gutes Ergebnis. Gegen den Iraner hat er nicht gut gefochten und hat 11:15 verloren. Er hat einige Serien mit drei Treffern vom Gegner bekommen, die er am Ende nicht mehr aufholen konnte“, sagte Bundestrainer Vilmos Szabo.
Neben den bereits gesetzten Hartung qualifizierten sich Benedikt Wagner (TSV Bayer Dormagen) und Björn Hübner-Fehrer (FF Werbach). Matyas Szabo schaffte die Qualifikation leider nicht. Hübner-Fehrer traf auf den auf 13 gesetzten Italiener Enrico Berre`. Auch er konnte lange mithalten, unterlag am Ende dennoch 10:15. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Gefecht von Wagner gegen den Ägypter Moataz, siegte er gegen diesen mit 15:13. Anschließend traf er auf den Vize-Europameister aus diesem Jahr Kamil Ibragimov. Trotz ausgeglichenem Gefecht verlor der Deutsche 13:15.

Im Damendegen schaffte es als einzige Fechterin Alexandra Ndolo (TSV Bayer Leverkusen) sich für das Hauptfeld zu qualifizieren. Das erste Gefecht in der 64er Direktausscheidung gewann sie ohne größere Probleme 15:7 gegen die Ukrainerin Bezhura. Ihre nächste Gegnerin Mara Navarria, amtierende Weltmeisterin, war für Ndolo eine schwerere Aufgabe. Mit voller Konzentration ging sie gegen die Italienerin auf die Bahn und kämpfte um die Punkte. Im letzten Gefechtsdrittel glich Ndolo zum 14:14 aus und machte dann auch den entscheidenen Treffer zum 15:14. Ihre nächste Gegnerin Lis Rottler-Fautsch (LUX) schlug zuvor die Französin Auriane Mallo 14:13. In diesem Achtelfinale blieb Ndolo immer im Trefferrückstand, konnte zwischenzeitlich zum 10:10 ausgleichen. Ihre Angriffe gingen ins Leere und die Luxemburgerin nutzte dies aus. Ndolo verpasste den Einzug ins Viertelfinale mit 12:15. „Die ersten zwei Gefechte hat Alex sehr stark gefochten und hat gegen die Weltmeisterin eine stabile und konsequente Leistung gezeigt. Die Luxemburgerin hat die Fehler von Alex konsequent ausgenutzt. Am Ende ist eine Fechterin unter den ersten 16 nicht schlecht, aber es ist nicht genug“, sagte Dominik Csobo. Ndolo beendet die WM auf Platz 14.