WM Budapest: Platz Acht für die Herrenflorettmannschaft


Am letzten Tag der Weltmeisterschaften in Budapest stand die Entscheidung im Mannschaftswettbewerb Herrenflorett an.

„Nach dem Erfolg in Düsseldorf war es für uns wichtig, dass die Mannschaft sich für das Viertelfinale qualifiziert. Wir sind aber unzufrieden mit der hohen Niederlage gegen Frankreich und auch mit dem Ergebnis vom Haupttag“, sagte Bundestrainer Uli Schreck. Im Team traten Benjamin Kleibrink (DFC Düsseldorf), André Sanita (OFC Bonn), Peter Joppich (CTG Koblenz) und Luis Klein (FC TBB) an. Im Viertelfinale gegen Frankreich konnte sich das gegnerische Team von Beginn an absetzen. In dieser Wiederauflage des Finales der diesjährigen Europameisterschaft konnte sich das deutsche Team nicht durchsetzen und verlor (24:45). In den Platzierungsgefechten (5-8) verloren sie nach langer Führung gegen Hongkong (42:45). Gegen China, im Kampf um Platz sieben, blieb es stets ausgeglichenen. Erst im letzten Gefecht konnte sich die chinesische Mannschaft absetzen und 45:42 gewinnen.

Am Vortag machten die Florettfechter in einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Teilnahme im Viertelfinale sicher. Im Achtelfinale gegen Japan haben die vier Fechter den Sieg im letzten Drittel sicher gemacht (45:37). Zuvor schlug das deutsche Team souverän die chilenische Mannschaft (45:36). In der Qualifikation für die Olympischen Spiele haben die direkten Konkurrenten Großbritannien mit Platz zehn und Polen mit dem 13. Platz an Punkten auf der FIE-Rangliste verloren.

Im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 fasst Präsidentin Claudia Bokel zusammen: „Anders als bei den Europameisterschaften, vor vier Wochen in Düsseldorf, konnten sich unsere Favoriten bei der WM in Budapest nicht bis zum Treppchen durchsetzen. Was für uns hier jedoch im Fokus stand, sind die aktuellen Positionierungen im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio: Mit den Ergebnissen im Herrensäbel, Herrenflorett und Damenflorett befinden wir uns auf diesem Weg. Betrachtet man die aktuelle Qualifikationsrangliste in den anderen drei Waffen, bestehen noch Chancen sich für Tokio zu qualifizieren, jedoch werden wir hier parallel mit dem Aufbau für Paris 2024 und Los Angeles 2028 anfangen. Für Tokio besteht außerdem die Aussicht, dass sich unsere Fechterinnen und Fechter, bei verpasster Teamqualifikation, einen Einzelstartplatz erkämpfen“