WM Budapest: Sauer und Rein weiter


Am Dienstag ging es in den Disziplinen Herrendegen und Damenflorett um die Qualifikation für das Hauptfeld.

Anne Sauer, Carolin Golubytskyi (beide FF Werbach) und Eva Hampel (FC TBB) gingen im Damenflorett an den Start. Leonie Ebert (FF Werbach) war aufgrund ihrer FIE-Ranglistenposition von den Vorkämpfen befreit. Sauer legte eine fehlerlose Vorrunde hin und war direkt für die besten 64 am Freitag qualifiziert. Golubytskyi beendete die Vorrunde mit drei Siegen und drei Niederlagen. Hampel hatte in ihrer 6er-Gruppe drei Siege und zwei Niederlagen. Für die 128er-Direktausscheidung hatten beide ein Freilos und mussten erst im 64er antreten. Hampel trat gegen Nataly Michel (MEX) an. Die Mexikanerin schlug in ihrer Vorrunde die Französin Anita Blaze. Die deutsche Florettfechterin konnte zunächst gegen die Mexikanerin mithalten und kämpfte um jeden Treffer, doch ab einem Trefferstand von 10:14, konnte die Tauberbischofsheimerin nichts mehr entgegensetzen und verlor 11:15. Golubytskyi traf auf die Koreanerin Hong und ging mit einem 0:4-Rückstand in die erste Pause. Bundestrainer Giovanni Bortolaso fand die richtigen Worte und die Fechterin setzte die Hinweise in Treffer um. Zwischenzeitlich konnte sie den Rückstand auf zwei Treffer verringern und verlor am Ende 9:15.

Im Herrendegen gingen Lukas Bellmann (TSV Bayer Leverkusen), Nikolaus Bodoczi, Richard Schmidt (beide FC Offenbach) und Stephan Rein (Heidenheimer SB) an den Start. Rein, dem im Vorhinein die stärkste Runde zugelost bekommen hat, ging mit sechs Siegen und der direkten Qualifikation für die 64er-Direktausscheidung aus den Vorkämpfen heraus. „Stephan war heute in einer Topform und hat die wichtigen Gefechte gegen den Schweizer Steffen und den Esten Salm gewonnen“, sagte Bundestrainer Mario Böttcher. Bellmann schaffte in seiner Runde vier Siege und zwei Niederlagen. Schmidt und Bodoczi gingen mit ausgeglichener Bilanz (drei Siege/drei Niederlagen) aus der Vorrunde hervor. Die drei Degenfechter waren vom 256er befreit und mussten erst im 128er antreten. Der Leverkusener Bellmann gewann gegen seinen Gegner aus Singapur Cheong sicher 11:15. Schmidt verlor gegen den Kanadier Blais-Belanger (13:15) und Bodoczi schaffte den Sieg gegen den Koreaner Kweon ebenfalls nicht (11:15). Im anschließenden Gefecht zum Einzug ins Hauptfeld traf Bellmann auf den Tschechen Jurka. Das ausgeglichene Gefecht kippte erst zum Ende und Bellmann unterlag 9:15. „Die drei haben es sich in ihren Vorrunden schwer gemacht. In der Direktausscheidung fehlten allen dann die gewisse Leichtigkeit, um dort zu gewinnen. Die Enttäuschung ist natürlich groß, aber die drei Ausgeschiedenen werden am Freitag Stephan voll unterstützen“, sagte Böttcher.