Florett Weltcup in Paris


Vom 12.-15. Januar fand die Challenge International de Paris erstmals als Weltcup im Damen- und Herrenflorett statt.

Leandra Behr (FC Tauberbischofsheim) kann in der Vorrunde fünf Gefechte gewinnen und ihr 128er-Vortableau für sich entscheiden. Im 64er-Votableau unterliegt sie Songoh Chae (KOR) und wird 71. Celia Hohenadel (TSG Weinheim) zeigt eine fehlerfreie Vorrunde und zieht mit den vom Vortag befreiten Leonie Ebert (FC Tauberbischofsheim) und Anne Sauer (DFC Düsseldorf) direkt ins Haupttableau ein. Hier muss sie sich mit 15:12 knapp gegen Umida Ilyosova (UZB) geschlagen geben und belegt Platz 33. Sauer gewinnt ihr erstes Gefecht, unterliegt im 32er gegen Flora Pasztor (HUN) und landet auf Rang 19. Ebert erreicht mit Siegen über Sabrina Fang (CAN) und Komaki Kikuchi (JPN) das Achtelfinale. Hier wird sie von Pauline Ranvier (FRA) geschlagen und belegt Platz neun.

Im Herrenflorett zeigt Laurenz Rieger (TSG Weinheim) mit fünf Siegen die beste Vorrunde. Er kann sein erstes KO-Gefecht gewinnen, scheitert aber im 64er-Vortableau an Nicholas Edward Choi (HKG) und wird 75. Alexander Kahl (TG Hanau) landet dahinter auf Rang 90. Luis Klein und Paul Luca Faul (beide FC Tauberbischofsheim) kämpfen sich erfolgreich durch das Vortableau und erreichen das 64er. Klein muss sich gegen Jun Heo (KOR) geschlagen geben und belegt Platz 48. Faul unterliegt 15:9 gegen Olympiasieger Ka Long Cheung (HKG) und wird 60.

Am Sonntag erwischt das Damenflorett-Team (Leandra Behr, Aliya Dhuique-Hein, Leonie Ebert, Anne Sauer) einen schlechten Tag. Nach einem Freilos im 32er verliert man das 16er gegen die Ukraine mit 32:31. Das erste Platzierungsgefecht geht zugunsten der Gegnerinnen aus Österreich aus. Es folgen Siege gegen Hongkong und Singapur und damit Platz 13.

Die Herrenflorett-Mannschaft (Paul Luca Faul, Alexander Kahl, Luis Klein, Laurenz Rieger) gewinnt ihr 32er gegen Israel, unterliegt dann im 16er gegen Polen. Das erste Platzierungsgefecht gegen Argentinien kann man sicher gewinnen, unterliegt dann Frankreich knapp mit 43:42. Am Ende folgt ein Sieg gegen Spanien und man belegt Rang elf.

Trainer Richard Junghans: „Wir hatten diesmal ein vergleichsweise junges Team am Start und Paul Luca hat in seinem ersten Jahr direkt ein starkes Turnier gezeigt. Insgesamt haben wir zu viele KOs zu früh verloren, obwohl machbare Gegner dabei waren. Im Team hatten wir einen holprigen Start, sind dann reingekommen, aber gegen Polen in der Mitte wieder eingebrochen, das war schade. Gegen Frankreich haben wir ein wirklich gutes Gefecht gezeigt und dann leider im Sudden Death verloren. Das Ergebnis im Team ist okay, wir wollen immer mehr Gefechte gewinnen als verlieren“.