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Florett Weltcup U20 in London


Am vergangenen Freitag und Samstag, 04. und 05. November, fand in London der Eden Cup statt. Zu dem Weltcup der U20 im Damen- und Herrenflorett waren je 12 deutsche Fechterinnen und Fechter angereist.

Noah Heitz (FC Tauberbischofsheim) kann sich in der 191 Fechter starken Konkurrenz bis ins Achtelfinale fechten. Hier unterliegt er Samarth Kumbla (USA) mit 15:10 und belegt Platz 16. Die Runde der besten 64 erreichen außerdem Bastian Kappus (FC Tauberbischofsheim), Simon Polotzek (FC Moers) und Philipp Sembach (TSG Weinheim) auf den Plätzen 33, 40 und 57.

Im Damenflorett liefert Lea Zoni (Fechtzentrum Halle) das beste Ergebnis. Sie landet nach einer Niederlage im 32er auf Platz 28. Ihr folgen Luca Sarah Holland-Cunz (TSG Weinheim), Marie Höfler (TSG Weinheim) und Lea Drescher (FG Schwerin) mit Platz 33, 35 und 36. Ebenfalls im 64er platzieren sich Lucia Arnela (FC Tauberbischofsheim), Anna Sophie Kothieringer (KTF Luitpold München) und Celia Hohenadel (TSG Weinheim).

Im Mannschaftswettbewerb kann sich das deutsche Herrenflorett-Team (Sebastiano Gröteke, Bastian Kappus, Ruben Lindner, Philipp Sembach) souverän bis ins Viertelfinale durchsetzen. Hier unterliegt man den späteren Zweitplatzierten aus den USA denkbar knapp mit 44:42. Die anschließenden Platzierungsgefechte gegen Dänemark (45:44) und Frankreich (45:26) gehen ebenfalls verloren und man belegt am Ende Platz acht.

Im Damenflorett muss sich das deutsche Team (Marie Höfler, Celia Hohenadel, Luca Sarah Holland-Cunz, Anna Sophie Kothieringer) schon im Achtelfinale Frankreich mit 45:33 geschlagen geben. Danach kann man alle Platzierungsgefechte gegen Korea, Ungarn und Israel gewinnen und landet auf Platz neun.

Richard Junghans als Nachwuchsbundestrainer Herrenflorett freut sich über die Leistung von Noah Heitz. Außerdem lobt er Simon Polotzek und Henrik Barby (FC Moers), die beide noch in der U17 starten und bereits in der U20 international mitfechten können. Insgesamt seien die Ergebnisse aber kaum zufriedenstellend, da besonders in den Vorrunden zu viele vermeintlich einfache Gefechte verloren gegangen seien. Man hätte sich deutlich besser verkaufen können und wolle in drei Wochen in Leszno weiter vorne angreifen. Die Mannschaft habe ein starkes Gefecht gegen die USA am Ende aus mangelnder Konsequenz verloren und auch in den Platzierungsgefechten viel Pech gehabt. Hier wolle man sich im Laufe der Saison weiter in Richtung Halbfinale entwickeln.