Junioren-EM: Letzter EM-Tag ohne deutsche Medaillenbeteiligung


Herrenflorett-Team holt Platz 6, Damensäbel mit Platz 7

Die Herrenflorett-Truppe, bestehend aus Laurenz Rieger (Weinheim), Nils Alexander Fabinger (Moers) Bastian Kappus und Paul Luca Faul (beide Tauberbischofsheim) hatten sich viel vorgenommen, konnten sie doch zuletzt auf den Junioren-Weltcups stets vorn mitfechten. Ihr erstes Gefecht gegen das Team aus der Türkei brachten sie dementsprechend sauber mit 45:26 über die Bühne. Als nächster Gegner waren es ausgerechnet die Belgier, die es dem deutschen Team überraschend schwer machten. Sehr oft glichen die Belgier im Verlauf des Gefechts aus und die Jungs mussten sich erneut einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Vor dem letzten Gefecht übergab Fabinger an Rieger eine 38:34-Führung. Doch der belgische Schlussfechter Nijs konnte Rieger aus der Ruhe bringen und ihm 11 Treffer abringen und sein Team mit 45:42 in die nächste Runde führen. Im ersten Platzierungsgefecht dann der Sieg gegen die Spanier, im Kampf um Platz fünf mussten sich die deutschen Florett-Herren dann jedoch Ungarn geschlagen geben – Am Ende Platz 6 von 17 Teams.

Damensäbel

Das Damensäbel-Team mit Felice Herbon, Sina Neumann (beide Dormagen), Christine Marie Weber und Lena Stemper (beide Künzelsau) konnte zunächst sicher mit 45:32 gegen die Spanierinnen gewinnen. Im Tableau der letzten 8 trafen sie auf die Mannschaft der Französinnen – mit einer deutlichen 24:45-Niederlage gegen die späteren Vize-Europameisterinnen mussten sie sich in die Platzierungsgefechte begeben – Am Ende Platz 7 von 13 Teams.

Herrendegen

Das Herrendegen-Team mit Michael Trebis (Tauberbischofsheim), Fabio Murru (Leverkusen), Jakob Stange (Solingen) und Bendix Kelpe (Tauberbischofsheim) hatte keinen guten Tag erwischt: Bis zur Mitte ihres Auftakt-Gefechts gegen das Team aus Serbien lagen sie noch vier Punkte in Führung. Dann konnte der Serbe Jovanovic das Gefecht drehen, das deutsche Team lief immer einem hauchdünnen Rückstand hinterher und verlor am Ende 43:44 – Platz 17 von 21 Teams am Ende für das deutsche Degen-Quartett.