Säbel Grand Prix in Tunis


Vom 13.-15. Januar 2023 nahmen die deutschen Säbelfechterinnen und -Fechter am Grand Prix in Tunis (TUN) teil.

Die Damen erwischen einen schlechten ersten Tag. Julika Funke (FC Würth Künzelsau) muss sich trotz zwei Siegen bereits nach der Vorrunde aus dem Wettbewerb verabschieden und belegt Platz 106. Emily Kurth (TSV Bayer Dormagen) und Elisabeth Gette (FC Würth Künzelsau) erreichen das 64er-Vortableau, müssen sich dann aber ebenfalls geschlagen geben und werden 88. Und 94.

Im Herrensäbel ziehen Frederic Kindler (TSG Eislingen) und Eric Simon Seefeld (TSV Bayer Dormagen) als zweiter und 14. nach der Vorrunde direkt ins Haupttableau ein. Lorenz Kempf und Raoul Bonah (beide TSV Bayer Dormagen) gewinnen jeweils vier Gefechte in der Vorrunde und qualifizieren sich über das Haupttableau für den zweiten Tag.

Seefeld unterliegt im 64er mit 15:13 knapp Yuriy Tsap (UKR) und belegt Platz 45. Im deutschen Duell zwischen Kindler und Bonah unterliegt Kindler und wird 38. Kempf kann sein Gefecht gegen den Vizeweltmeister Maxime Pianfetti (FRA) gewinnen, muss sich erst im 32er geschlagen geben und landet auf Rang 32. Bonah erreicht mit einem Sieg über Mohamed Amer (EGY) das Achtelfinale und verliert knapp gegen Sandro Bazadze (GEO). Am Ende wird er 13. Matyas Szabo (TSV Bayer Dormagen) ist als elfter der Weltrangliste vom Qualifikationstag befreit und startet mit einem Sieg im 64er in den Wettkampf. Im 32er und 16er kann er seine Gegner ebenfalls hinter sich lassen und wird erst im Viertelfinale vom späteren Turniersieger Bazadze gestoppt. Er belegt einen starken sechsten Platz.

Larissa Eifler (TSV Bayer Dormagen) ist ebenfalls direkt im 64er gesetzt. Sie kann ihre Gefechte gegen Lika Jijieishvili (GEO) und Sugar Batinka Battai (HUN) gewinnen, bevor sie gegen Manon Apithy-Brunet das Nachsehen hat und elfte wird.

Herrensäbel-Bundestrainer Vilmos Szabo ist erfreut über die fünf deutschen Teilnehmer im Haupttableau. Alle hätten gute Gefechte gezeigt und am Ende nur knapp gegen starke Gegner verloren. „Ich habe das Gefühl gehabt, dass alle Fortschritte machen und das war meiner Meinung nach ein sehr guter Tag für uns“, resümiert er.