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WM Tag 3: Damensäbeltrio kämpft sich ins Hauptfeld – André Sanita mit starkem Aufritt.


Am dritten und letzten Tag der Vorkämpfe bei der Fechtweltmeisterschaft in Kairo standen heute Damensäbel und Herrenflorett auf dem Programm.

Larissa Eifler, Julika Funke, Elisabeth Gette und Léa Krüger gingen dabei an den Start. Nach drei Siegen in der Vorrunde, musste Larissa im 64er Vortableau gegen die Amerikanerin Elisabeth Tartakovsky antreten. Mit einem 15-11 Sieg zog sie dann in die Runde der letzten 64, welche am Mittwoch beginnt.

Julika erwischte keine gute Vorrunde, kam dann aber in Fahrt. Gegen die Brasilianerin Isabela Carvalhol gewann sie klar 15-8, und auch das Folgegefecht gegen die Chinesin Ying Fu gewann sie 15-11. Die letzte im Bunde war Elisabeth, die nach drei Siegen in der Vorrunde zunächst gegen die Chinesin Kesi Lin fechten musste. Nach einem 15-11 Sieg steht auch sie am Mittwoch wieder auf der Bahn.
Léa erwischte im KO nach der Vorrunde die starke Amerikanerin Tatiana Nazlymov, der sie sich 9-15 geschlagen geben musste.

Am Nachmittag griff mit André Sanita, Fabian Braun, Alexander Kahl und Laurenz Rieger dann die Herrenflorettmannschaft ins Geschehen ein.
André konnte sich nach fünf Siegen in der Vorrunde direkt für die Runde der letzten 64 qualifizieren. Alexander Kahl musste schon im Vortableau gegen den starken Polen Michal Siess ran und verlor hier denkbar knapp mit 15-13.
Ähnlich erging es dem WM-Neuling Laurenz Rieger, der gegen den routinierten Franzosen Alexandre Sido ran musste. Obwohl er ihn lange im Griff hatte, verlor er am Ende 12-15. Bereits eine Runde vorher musste Fabian Braun gegen den Malaysier Tristan Cheng eine 15-13 Niederlage hinnehmen.

„Nach Abschluss der Vorkämpfe sind wir nun mit 16 Fechterinnen und Fechter für die Finaltage qualifiziert. Viele haben in den Runden und Vorkämpfen sehr stark gefochten, und wir hoffen, dass sie daran ab morgen anknüpfen können.“, so Delegationsleiter Alexander Böhm. „Der Auftritt unserer Fechterinnen und Fechter heute, wie auch die Tage davor, macht Mut und Hoffnung, dass wir jetzt auch unter den letzten 64 angreifen können. Das Potential dazu ist auf jeden Fall vorhanden.“, so die Vizepräsidentin Sport und Delegationsleiterin Reka Szabo abschließend.