Im Achtelfinale hatten sich Mirja Lena Haack, Viktoria Voytova, Ruoshui Su und Luisa Rezi souverän gegen Aserbaidschan mit 45:31 durchgesetzt. Auch Polen hatte man im Viertelfinale mit 45:39 hinter sich gelassen und war ins Halbfinale eingezogen. Dort traf die deutsche Auswahl auf den Topfavoriten Italien. Trotz eines engagierten Auftritts musste sich das Team am Ende mit 31:45 geschlagen geben, die Italienerinnen wurden am Ende Meisterinnen. Im Gefecht um die Bronzemedaille bewies die deutsche Mannschaft nochmals große Moral und Nervenstärke. Gegen Frankreich gelang ein überzeugender 45:38-Erfolg, mit dem sich das Team verdient den dritten Platz und die Bronzemedaille sicherte.
Dem Herrendegen-Team mit Sonnwin Huidi Franz, Tristan Hofsommer, Constantin Banowitz und Hendrik Schünke blieb der Medaillenerfolg zwar verwehrt, die Mannschaft zeigte mit Platz vier dennoch eine überzeugende Gesamtleistung. Der Wettkampf begann für das deutsche Team mit einem souveränen 45:22-Erfolg gegen Georgien. In einem hochspannenden Gefecht gegen die Ukraine behielten die deutschen Fechter mit 45:43 knapp die Oberhand. Das Gleiche gelang auch im Viertelfinale mit einem 45:42 über Belgien. Im Halbfinale kam es zum Duell mit Frankreich, gegen die sich Deutschland denkbar knapp mit 42:45 geschlagen geben musste. Im Gefecht um die Bronzemedaille traf die deutsche Mannschaft auf Italien. Am Ende unterlag das deutsche Team mit 31:45 und verpasste damit nur knapp einen Podestplatz.
Auch im Damenflorett präsentierten sich Florentine Grund, Emma Klostermann, Ksenja Klimuk und Johanna Spinzig stark. Nach einem souveränen 45:13-Sieg über Israel musste man sich Frankreich in einem engen Duell mit 42:45 geschlagen geben. In den folgenden Platzierungsgefechten konnte man die Ukraine und Rumänien hinter sich lassen und landete auf einem guten fünften Platz.