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DFB-Team

Erfolgreicher Start der Zertifizierung der "Landesstützpunkte mit nationaler Bedeutung"

Der Deutsche Fechter-Bund (DFB) hatte im Herbst 2025 bundesweit neun Landesstützpunkte mit dem Titel "Landesstützpunkte mit nationaler Bedeutung" zertifiziert und damit die Strukturen im Nachwuchsspitzensport weiter gefördert. Am vergangenen Wochenende folgte die letzte offizielle Übergabe. Nach dem guten Start wollen die Verantwortlichen die Bedingungen nun peu a peu verbessern.

Die Auszeichnung “Landesstützpunkt mit nationaler Bedeutung” hatten 2025 neun Bewerber (Übergabefotos in den Fotoslides) vom DFB erhalten. Sie gilt für einen Olympischen Zyklus von vier Jahren.  Für die Zertifizierung wurde ein neues Bewerbungsverfahren auf Grundlage eines spezifischen Kriterienkatalogs eingeleitet, der in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Trainingswissenschaften (IAT) entwickelt wurde. (Lesen Sie hier mehr zum Bewerberprozess 2025).

Im November fand die erste offizielle Schildübergabe am Säbelstandort in Nürnberg anlässlich des europäischen Ranglistenturniers (CC) durch DFB-Sportdirektor Tobias Kirch statt. Auch DFB-Präsident Benjamin Denzer sowie DFB-Leistungssportreferentin Julia Doerfer waren an den offiziellen Übergaben vor Ort beteiligt, um den Verantwortlichen vor Ort die berechtigte Wertschätzung entgegenzubringen.

Vorvergangenes Wochenende erhielt anlässlich der NRW-Meisterschaften der Landesstützpunkt in Solingen die offizielle Übergabe. Nun wurde in Künzelsau auch der letzte der neun Standorte offiziell und feierlich zertifiziert. Die neun Stützpunkte in der Übersicht:

Zertifizierte Standorte:

FR Nürnberg – Säbel (Bayern)

Frankfurt x Offenbach – Degen (Hessen)

Münster – Florett (NRW)

Solingen – Degen (NRW)

Leverkusen – Degen (NRW)

Moers – Florett (NRW)

Halle – Florett (Sachsen-Anhalt)

Mainz – Säbel (Südwest)

Künzelsau – Säbel (Württemberg)

Der für den aktuellen Olympiazyklus gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) sowie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) neu abgestimmte Strukturplan des Deutschen Fechter-Bundes (DFB) fördert seit 2025 ein durchlässiges und zulieferndes Stützpunktnetzwerk.

DFB-Sportdirektor Kirch: “Sehr gelungener Start”

"Die erste Bewerberbungsrunde war ein sehr gelungener Start. Wir haben bewusst das Strukturmerkmal ,Landesstützpunkt mit nationaler Bedeutung' in unser Stützpunktnetzwerk aufgenommen”, sagte DFB-Sportdirektor Tobias Kirch. Dieses wolle der DFB strategisch weiter ausbauen und die Bedingungen vor Ort im Nachwuchsleistungssport gemeinsam mit den Partnern verbessern.

“Im Mai folgen dazu Auswertungsgespräche mit den Stützpunkten, bei denen wir die bereits guten Bedingungen an den Standorten herausstellen wollen. Darüber hinaus werden wir Ziele formulieren, wie die einzelnen Stützpunkte sich individuell weiterentwickeln können”, erklärte Kirch.

DFB-Präsident Benjamin Denzer lobte das große Engagement der Stützpunktvereine: "Was die Trainerinnen und Trainer sowie das gesamte Umfeld aus Vereinen, Eltern und Unterstützern leisten, verdient höchste Anerkennung. Als Verband legen wir mit dieser breit angelegten Struktur den Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung des Nachwuchsleistungsports. Die an den jeweiligen Stützpunkten bestens ausgebildeten Athletinnen und Athleten besitzen großes sportliches Potential, um auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich zu sein", zeigt sich der DFB-Präsident zuversichtlich.