Am neunten und finalen Wettkampftag der Veteranen-WM im georgischen Tiflis hatte die deutsche Delegation nochmals Grund zum Jubeln. Das Florett-Team der AK60+70 mit Margaretha Dresen-Kuchalski, Irina Hilbrich, Astrid Kircheis, Christiane Wagner und Christine Zoppke ergatterte nach starken Leistungen die Goldmedaille Nummer sechs für das DFB-Team beim diesjährige Großereignis.
Im Laufe der Wettkampftage gewannen zudem Titelverteidigerin Rabea Hambach-Richter im Damensäbel (AK 40) Astrid Kircheis (als Titelverteidigerin) im Damendegen (AK 70), Frauke Hohlbein im Damendegen (AK60), die Mannschaft im Herrendegen der AK60+70 (Achim Bellmann, Volker Fischer, Werner Hensel, Gerald Hinz, Oliver Klass als Titelverteidiger) sowie die Frauen-Mannschaft der AK60 + 70 im Degen mit Frauke Hohlbein, Astrid Kircheis, Angela Kummich, Bettina Fichtel und Carolin Marheineke weitere Goldmedaillen. Hinzu kamen hervorragende elf weitere Medaillen deutscher Fechter*innen.
Rang drei im Medaillenspiegel “großartiges Ergebnis”
Veteranensprecher Dr. Harald Lüders erklärte im Namen seines Delegationsleitung-Teams mit Veteranensprecherin Silke Weltzien: “Mit sechs Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen haben wir Rang drei in der Nationenwertung hinter den USA und Frankreich erreicht. Das ist ein großartiges Ergebnis, von den wir vor der WM nur träumen konnten”, so Lüders. Hinzu kämen noch viele hervorragende Platzierungen, betonte der Veteranensprecher. “Wir können alle sehr stolz auf die deutsche Delegation sein”, erklärte er nach der Rückkehr aus Georgien.
“Das Abschneiden unserer Veteraninnen und Veteranen kann sich erneut mehr als sehen lassen. Rang drei im Medaillenspiegel der teilnehmenden Nationen untermauert die Spitzenposition dieser Altersklassen im internationalen Vergleich”, brachte DFB-Präsident Benjamin Denzer seine große Wertschätzung in einem Statement zum Ausdruck. Denzer hob zudem hervor, dass gleich mehrere Athletinnen und Athleten Weltmeistertitel verteidigen konnten. “Der DFB schätzt sich stolz und glücklich, die aktiven Veteraninnen und Veteranen in seinen Reihen zu wissen”, betonte Denzer.
DFB-Präsident Denzer lobt “großes, ehrenamtliches Engagement”
Besonders hervorzuheben, so Denzer stellvertretend für das gesamte DFB-Präsidium, sei ferner das große ehrenamtliche Engagement, das zahlreiche Fechterinnen- und Fechter überdies in ihren Landesverbänden und Vereinen einbringen würden. “Viele jüngere Fechterinnen- und Fechter erhalten dadurch einen großen Motivationsschub und eine wertvolle fechterische Expertise für ihre sportliche Weiterentwicklung”, so Denzer.
Einen besonderen Dank richtete der DFB-Präsident zudem an die Veteranen-Sprecher Dr. Harald Lüders und Silke Weltzien. “Sie haben als Delegationsleitung exzellente Arbeit geleistet.”