Delegationsleiterin Anja Schache zog ein positives Fazit: “Das Ergebnis für unser Team mit zehn deutschen Starterinnen unter den Top 16 ist als Erfolg zu bewerten.” Höhepunkt war sicherlich die Silbermedaille von Maja Nuttuvetty im Damen-Säbel am Abschlusstag. “Diese starke Leistung hat für unser Team einen tollen Abschluss gebildet”, so Schache.
Die gewohnt starken italienischen Gastgeber traten mit je 12 Teilnehmer*innen pro Waffe an. Die generell gestiegene, internationale Konkurrenz im Jugendbereich sowie die nicht zu vernachlässigenden klimatischen Bedingungen unterstreichen, dass das Ergebnis für das DFB-Team mit zehn deutschen Starterinnen unter den TOP 16 positiv zu bewerten ist.
“Das Format dieser Jugend-Europameisterschaft insgesamt ist großartig”, erklärte Schache, die sich in Zukunft noch die Hinzunahme von Teamwettbewerben wünsche. “Dort hätten wir sicher hohe Medaillenchancen waffenübergreifend. Insgesamt hat diese Gruppe ein sehr hohes Weiterentwicklungspotential.” Erste Schritte, um die Talente bestmöglich an den Bundesstützpunkten zu fördern, seien für die nächste Saison bereits vereinbart. "Ein Dank gilt dem Team hinter dem Team und allen Coaches, Eltern und unserem DFB-Präsidenten Benjamin Denzer für die tolle Unterstützung vor Ort und den guten, gemeinsamen Spirit.
DFB-Präsident Benjamin Denzer freute sich seinerseits sehr über den Vize-Europameistertitel von Maja Nuttuvetty im Damen-Säbel: “Eine großartige Energieleistung, die deutlich macht, welch großes fechterisches Potential in ihr steckt. Beeindruckt hat ebenfalls die insgesamt starke und geschlossene Leistung unseres Damen-Säbel-Nachwuchses”, erklärte der DFB-Präsident.
Insgesamt sei das U14-Festival aus Verbandssicht ein erfolgreiches internationales Debüt der DFB-Youngster gewesen. “Wir als DFB werden uns auch weiterhin innerhalb des europäischen Fecht-Verbandes aktiv an der Weiterentwicklung dieses Wettkampf-Formates beteiligen. Die Unterstützung insbesondere des Jugendsports ist seit jeher eine Kernaufgabe und eine Herzensangelegenheit des gesamten Verbandes”, so der DFB-Chef.
Ein Dank gehe neben dem italienischen Verband und dem örtlichen Ausrichter insbesondere an alle Trainerinnen- und Trainer in den Vereinen, der Delegationsleitung mit Anja Schache an der Spitze sowie nicht zuletzt den Eltern, welche die Fecht-Leidenschaft ihrer Kinder toll unterstützen. “Das U-14-Festival hat eindrücklich bewiesen, dass es sich lohnt, auch auf internationaler Ebene mit voller Kraft an der Zukunft des Fechtens zu arbeiten”, resümierte der DFB-Präsident.
Erfreulich waren überdies die beiden Nominierungen der international tätigen DFB-Nachwuchskampfrichterinnen Ann Sophie Kukla und Mona Stephan, die je mit Finaleinsätzen unter Beweis gestellt haben, welch hohen Stellenwert sie in der Kamprichterszene international bereits genießen", lobte Denzer die Arbeit des Kampfrichter-Nachwuchses und der DFB-Kampfrichterkommission