Am Tag nach der ersten Goldmedaille für Deutschland im Damensäbel überhaupt und der ersten Einzel-Goldmedaille nach 16 Jahren durch Larissa Eifler hatten sich die männlichen Säbelkollegen einiges vorgenommen. Einen ersten herben Dämpfer erlitten die Ambitionen, als der durch seine Rankingposition vorqualifizierte Frederic Kindler bereits in der Runde der besten 64 ausschied.
Der EM-Bronzemedaillengewinner von 2025 unterlag der Nummer 98 der Welt aus Spanien, Jorge Casaus Pielago überraschend und hauchzart mit 14:15. Philipp Methner und Matyas Szabo landeten erste Siege.
Methner besiegte die Nummer 21 der Welt, Adham Moataz aus Ägypten ebenfalls mit 15:14. Szabo warf mit Colin Heathcock sogar die Nummer fünf der Weltrangliste und einen Grand-Prix- sowie Weltcupsieger raus (15:11). Anschließend trafen beide DFB-Asse auf nicht minder starke Gegner.
Szabo unterlag Radu Nitu aus Rumänien, mit drei Medaillen bei WM und EM dekoriert, mit 6:15. Methner verlor gegen Welt- und Europameister Sandro Bazadze mit 11:15. Methner belegte Gesamtrang 27, Szabo wurde 32., Kindler 36.
Im Damenflorett waren Leonie Ebert und Carlotta Morandi unter den besten 64 gefordert. Ebert startete stark, besiegte Europameisterin Olga Sopit aus der Ukraine (Weltrangliste 15) mit 15:5. Anschließend unterlag sie Jihee Park (Weltrangliste 26) mit 8:15. Ebert wurde am Ende ihrer Comebacksaison nach Kreuzbandriss 31.
Morandi stand sofort Zera Asuma gegenüber. Die Japanerin gewann Bronze bei Olympia und liegt auf Rang elf in der Weltrangliste. Morandi unterlag 11:15, belegte Rang 56.
Am Dienstag starten die Team-Wettbewerbe im Damendegen und Herrenflorett.