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Foto: Bizzi
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WM in Hongkong, Tag 9 und Fazit: "WM-Titel gibt allen Zuversicht"

Nach Rang zehn und elf in den abschließenden Team-Events zogen DFB-Spotdirektor Tobias Kirch und Delegationsleiter Dieter Lammer ihr WM-Fazit aus Hongkong.

Das Damenteam im Florett, an zehn gesetzt, belegte am letzten Wettkampftag der WM Rang zehn. Carlotta Morandi, Kim Kirschen und Marie Höfler mussten kurzfristig auf Leonie Ebert verzichten (Rückenverletzung), besiegten dennoch zum Auftakt Indien souverän mit 45:15. Im Duell mit den an sieben gesetzten Ukrainerinnen im Achtelfinale brachte ein 6:1-Lauf von Dariia Myroiuk die Gegnerinnen auf die Siegerstraße (29:33).

Anschließend gewann das Trio gegen Singapur und Polen, gefolgt von einer Niederlage gegen Spanien. Das Männerteam mit dem Säbel, an zwölf gesetzt, landete mit Matyas Szabo, Leon Schlaffer, Frederic Kindler und Philipp Methner einen Platz dahinter auf elf.

Auf den Auftaktsieg gegen Indien (45:33) folgte das Duell im Achtelfinale gegen die an fünf gesetzten Italiener, die sich von Beginn an abzusetzen vermochten und mit 45:36 siegten. Nach einem Sieg über Venezuela verlor das Quartett mit einem Treffer gegen Ägypten. Gegen Usbekistan konnte die Setzung bestätigt werden. (Zu den Resultaten)

Nach Wettkampfende zog DFB-Sportdirektor Tobias Kirch trotz durchwachsener Teamresultate ein insgesamt positives Fazit. Das Team habe in den abschließenden Mannschaftswettbewerben die Ziele (Top-acht-Ergebnisse) nicht erreicht und dabei “mehrere Chancen” liegen gelassen. “Dennoch haben wir mit mehreren Teams angedeutet, dass die Ziele mit weiterer harter und kontinuierlicher Arbeit realistisch sind.”

Als “erfreulich" bewertete Kirch die Ergebnisse im Einzel. Mehrere DFB-Starter*innen vermochten sich, gegen höher gerankte Athlet*innen durchzusetzen. Vier DFB-Athlet*innen schafften es in die Top 16, darunter Talente wie die erst 21-jährige Fiona Müller. ”Der Weltmeister-Titel von Larissa Eifler überragt natürlich alles und gibt allen Athletinnen Mut und Zuversicht für die nächste Saison."

Delegationsleiter Dieter Lammer erklärte, die Bedingungen in Hongkong seien sehr gut gewesen. “Sowohl das Hotel als auch die Wettkampfstätte boten beste Voraussetzungen.” Neben Lammer unterstützte das Deutsche Team ebenfalls Reka Szabo in der gemeinsamen Delegationsleitung, die Bundestrainer sowie Mannschaftsarzt Dennis Sankat, die Physiotherapeuten Daniel Hummen und Peter Anzer und Techniker Enrico Sourisseaux. “Insbesondere die medizinische und technische Betreuung bot einen Rund-um-die-Uhr-Service für die Athlet*innen, dafür gebührt ihnen mein ausdrücklicher Dank. Nicht unerwähnt bleiben, sollen unsere FIE-Kampfrichter Tim Bardenhagen und Tom Möller, welche den DFB bestens repräsentierten”, erklärte Lammer.